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Tomáš Zmeškal

Vlast - domov - Heimat


Ich wurde um einen kurzen Beitrag zum Thema vlast gebeten, zu deutsch entweder Heimat oder auch Vaterland. Lange musste ich nicht nachdenken, um mir klar darüber zu werden, wie selten ich dieses Wort gebrauche. Der einzige Zusammenhang, in dem es sich über alle Zweifel erhebt, ist Smetanas symphonischer Zyklus Ma vlastMein Vaterland: Die Moldau, Šarka, Tábor, Blaník, Aus Böhmens Hain und Flur, Vyšehrad. Das waren und sind die Fixpunkte in Böhmens nationalem Baedeker. Hat nicht auch der tschechische Präsident Václav Klaus aus gegebenem Anlass den Blaník erstiegen, jenen sagenumwobenen Berg der Tschechen. Eine Dekonstruktion erübrigt sich hier, der historische oder auch naturwissenschaftliche Blick demaskiert das Legendengebilde sofort. Gut fügen in die romantische Tradition der Erneuerung würde sich aber wohl diese oder jene auf dem Blaník heimische Pflanze: das Flattergras, das Krähenauge, Bingelkraut oder Heil aller Wunden.

Wohingegen eine Schnecke eher deplatziert erschiene, die Riesenglanzschnecke zum Beispiel, Aegopis verticillus. Das Vorkommen dieses weder romantischen noch nationalistischen Kriechtiers, das so unpassend auf dem Blaník wohnt, macht deutlich, womit der Begriff Heimat nicht rechnet: Diese Schnecke auf einem Bild, das die Nation verherrlicht, wäre doch irgendwie verfehlt.

Die Themen, mit denen sich Smetanas symphonischer Zyklus befasst, sind gewissermaßen einem nationalen Reiseführer durch Böhmen entnommen. Gut, die Schneekoppe fehlt und auch der Říp. Auch sie werden, genau wie die anderen symbolträchtigen Orte, mehrmals im Jahr von Politikern aller Parteien benützt, ja vielleicht auch missbraucht – wenn sie versuchen, von der medialen Maschinerie unterstützt, die Bürger davon zu überzeugen, dass sie einer von ihnen sind. Politiker sind wahre Weltmeister, geht es darum, sich Symbole dienstbar zu machen, mit ihrer Hilfe etwas nur anzudeuten und so das Ungesagte doch auszusprechen. Indem ich auf den Blaník steige, auf die Schneekoppe oder den Říp, gehöre ich irgendwie mehr zu euch, repräsentiere ich euch umso besser.

Die Symbole, die bei Smetana auf uns so sympathisch wirken, sind, indem sie immer und immer wieder die Erneuerung der tschechischen Nation proklamieren mussten, degeneriert und zum Klischee geworden. Es wird nicht schaden, wenn ich hier in Erinnerung rufe, dass Smetana seine Tagebücher lange Jahre auf Deutsch verfasst hat, denn er beherrschte die tschechische Rechtschreibung nicht sonderlich gut; in dem ersten Brief, den er einem Freund dann auf Tschechisch schrieb, hat ein späterer Erbsenzähler über fünfzig grammatische Fehler ausgemacht. Nichtsdestoweniger hatte sein kompositorisches Meisterwerk ausnehmend großen Erfolg, und jeder nur halbwegs geschulte Hörer wird sich mit Smetanas „Heimatvision“ identifizieren und sich von ihr in einem gewissen Sinn überzeugen lassen. Diese Musik spricht nicht nur von seiner, sie spricht auch von unserer Heimat.

Smetanas Instrumentierung, aber auch die politische Instrumentalisierung der nationalen Symbole machen uns etwas Wichtiges klar: Der Begriff Heimat ist mehr oder weniger immer auch an die Landschaft gebunden, fast möchte man sagen an den Boden, an die Erde etc. etc. Spinnen wir den Faden der semantischen Assoziationen fort: Moldau – Quelle, Tábor – Hussitismus, der Vyšehrad – eine vermutlich přemyslidische Burganlage, das Sichberufen auf die Vergangenheit. Landschaft, Heimat, Boden, hussitische Tradition oder Erbe des heiligen Wenzel, religiöse Bindungen oder auch kriegerische Ereignisse etc. etc. Die, die mit diesen Begriffen operieren, vereinnahmen sie. Fast möchte man mit Heidegger sagen, dass sich hier zwei Arten des Behaustseins in der Welt gegenüber stehen. Die erste ist ein Zuhausesein, wie es Jan Werich beschrieb, der auch nach mehrjährigem amerikanischen Exil während des 2. Weltkriegs sagte, dass er dort nicht zu Hause sei, denn dort in der Fremde habe niemand mit ihm als Kind Murmeln gespielt. Später setzte er seinen Namen unter die so genannte Anticharta, die sich gegen die seinerzeit von Václav Havel und Jan Patočka mitinitiierte Charta 77 stark machen wollte.

Werich war alt und krank und wollte sein Leben vermutlich in Frieden zu Hause zu Ende leben. Die zweite Art von Zuhausesein ist, so würde ich sagen, ein Dort-Zuhausesein, wo es mir gut geht. Jan Werichs Weggefährte Jiří Voskovec, eigentlich Wachsmann, hat sie gelebt. Er nämlich sagte, dass er da zu Hause sei, wo er seinen Hut an den Haken hängt – egal ob in Böhmen oder Amerika. Vor seiner Rückkehr dorthin wurde er elf Monate interniert, auf Ellis Island. Das McCarthy-System verdächtigte ihn, mit dem Kommunismus zu sympathisieren. Und obwohl er sich dies hätte ersparen und nach Europa gehen können, stand er es durch, vielleicht auch deshalb, weil er in den USA ein neues Zuhause aufbauen und eine neue Heimat suchen wollte und weil er ahnte, dass McCarthy und seine Politik nicht für die tatsächlichen Werte Amerikas stehen.

Der Begriff Heimat ist nicht deshalb verdächtig, weil er natürlicherweise immer dann aktuell wird, wenn eine Nation sich bedroht fühlt: sei es bei Smetana, der auf die nationale Erneuerung anspielt, oder bei Vladislav Vančura in den Jahren des Zweiten Weltkriegs. In solchen Momenten gewinnt das Wort den Glanz eines neuen Sinns. Verdächtig ist der Begriff Heimat vielmehr deshalb, weil ihn bestimmte Gruppen für sich reservieren, und zwar meist um andere aus dieser ihrer Definition von Heimat zu eliminieren. Das ist einer der Gründe, warum ich das Wort Heimat so selten gebrauche. Viel näher ist mir das Wort Zuhause. Zuhause sein, sich zu Hause fühlen drückt sehr viel besser aus, was ich empfinde und denke.

Der Begriff Heimat, so möchte man sagen, sollte jenen zweifelhaften chauvinistischen Nationalisten wieder entrissen werden, die Symbole sollten ihre ursprüngliche Bedeutung zurückerhalten. Aber ich fürchte, Symbole sind, ihrem innersten Wesen nach, sehr promiskuitär. Kaum einer ahnt, dass auf dem Blaník, in dem jenes legendäre Ritterheer schläft, das dem tschechischen Staat, der Nation, dem Volk in Zeiten größter Bedrängnis bisher noch kein einziges Mal zu Hilfe geeilt ist, auch die Schnecke Aegopis Verticillus alias Riesenglanzschnecke lebt. Schnecken nehmen sich im Rahmen der großen Geschichte einigermaßen fehl am Platz aus, ihre Existenz verdeutlicht uns unsere Voreingenommenheit. Wie aber können wir unsere eigene Heimat verstehen, unseren mythischen Berg, wenn wir nicht einmal wissen, welchen Bewohnern er Heimat bietet? Die Heimat der Riesenglanzschnecke definiert sich, wie mir scheint, dadurch, dass sie ein eigenes Heim besitzt und also überall dort beheimatet bzw. zu Hause ist, wo sie es hinträgt. Allerdings habe ich meine Zweifel, dass ihr je die Hut-und-Haken-Theorie von Jiří Wachsman Voskovec zu Ohren gekommen ist, auch werden ihre Vorfahren kaum mit Jan Werich Murmeln gespielt haben. Sie weiß vielleicht nicht einmal, dass womöglich dicht neben ihr Václav Klaus seinen Fuß aufgesetzt hat, als er ihre Heimat, den Blaník, erstieg, um sich abzugrenzen gegen irgendwas in Zusammenhang mit der europäischen Union. All das, scheint mir, kann der Riesenglanzschnecke herzlich egal sein.

Die Demystifizierung überlasteter Begriffe ruft meist ein Lächeln hervor. In unserem Fall ein Lächeln der Riesenglanzschnecke, die hier über Grund und Boden besser Bescheid weiß als ein Historiker oder ein Philosoph, von den Politikern ganz zu schweigen.

Lässt sich dem Begriff Heimat, oder sagen wir es noch etwas pathetischer: dem Begriff Vaterland, patria neues Leben einhauchen? Ich weiß nicht, ob ich darauf eine Antwort weiß. Schriftsteller verstehen Worte und Begriffe anders als Philosophen. Von lächerlichen, ja manchmal auch unpassenden Konnotationen können sie nicht abstrahieren, und ehrlich gesagt: sie wollen es gar nicht, denn wenn sie es wollten, dann wären sie Philosophen oder – Juristen. Die braucht es nicht zu stören, dass ein bestimmter Begriff lächerlich ist oder dass ihn keiner versteht. In der Präambel zu jedem guten Gesetz steht schließlich, dass der Begriff AB sich auf den Sachverhalt XY bezieht. Wäre ich Philosoph, könnte ich also einfach sagen, dass ich unter dem Begriff Heimat einen Landstrich verstehe, der jenen gehört, die dort geboren sind. Ein Historiker, der sich näher mit den 1970er Jahren in unserem Land befasst hat, würde mich garantiert korrigieren und darauf hinweisen, dass ich mit einer solchen Definition in Europa nicht sehr weit käme. Ich bin nun aber einmal ein Schriftsteller und daher meine ich, dass die Sprache – zum Glück und Unglück all jenen gehört, die sie gebrauchen.

Wie geht die Bibel mit dem Begriff Heimat um? Im Buch Ezechiel, 23, 15 spricht die ökumenische Übersetzung von rodná země, dem Land der Geburt, die Kralitzer Bibel verwendet im gleichen Vers das Wort vlast, also Heimat oder auch Vaterland. Die englische King´s James Bibel aus dem 17. Jahrhundert spricht ebenda von the land of their nativity. Geburtsland und Heimat fallen also in eins. Im Neuen Testament schreibt z.B. Paulus im Brief an die Philipper, Kap. 3, V. 2: Naše pravá vlast je tam, kde je Ježíš Kristus, a my se těšíme, že se k nám odtud vrátí. Bei Luther heißt es: Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilands Jesu Christi. Die Kralitzer Bibel hat an der betreffenden Stelle: Ale naše měšťanství jest v nebesích. Die ökumensiche Übersetzung hingegen behauptet: My však máme občanství v nebesích… In der King James Bibel, die etwas später als unsere Kralitzer Bibel enstand, lesen wir For our conversation is in heaven und in der Vulgata Nostra autem conversatio in caelis est: unde etiam Salavtorem expectamus Dominum nostrum Jesum Christum.

Es sieht also ganz so aus, dass Heimat, vor allem in den jüngeren tschechischen Übersetzungen, überraschenderweise mit dem Begriff der Bürgerschaft verbunden wird, wie die Wörter měšťanství und občanství zeigen. Aber es soll uns hier nicht um die genaue Bedeutung hebräischer, aramäischer oder griechischer Wörter gehen. Vielmehr darum, was die Übersetzung ins Tschechische aus ihnen gemacht hat. Also um die liebenswürdigen Ungenauigkeiten, um Deutungen, um Verschiebungen im semantischen Feld und damit auch die allmähliche Veränderung des Sinns. Das Wort občanství [Bürgerschaft] lässt an die französische Ausprägung der Aufklärung denken, nimmt sie, könnte man sagen, in gewisser Weise voraus. Das Wort burgher oder bürger – im Französischen hat sich daraus das Wort Bourgeoisie entwickelt, das im Tschechischen während des Kommunismus eine ganz eigene politische Konnotierung erfuhr –, meinte ursprünglich die reicheren Angehörigen des so genannten dritten Stands, man könnte – cum grano salis – auch sagen: das Bürgertum, tschech. měšťanstvo, das sich in Böhmen von deutschen und holländischen Begriffen inspirieren ließ; von da mag, nach den verschlungenen Wegen einer Bedeutungverschiebung, auch die Kralitzer Übersetzung ausgegangen sein, in der es heißt: naše měšťanství jest v nebesích; die jüngste tschechische Übersetzung spricht dann an der selben Stelle von občanstvi [Bürgerschaft] spricht.

Wir müssen also zulassen, dass unser Land allen unseren Bürgern gehört. Allen seinen Einwohnern. Es gehört demnach auch allen Einwohnern der Europäischen Union, jener Bevölkerungsgesamtheit, die von den tschechischen Politikern immer wieder misstrauisch beäugt wird – vor allem wohl deswegen, weil sie eine größere Glaubwürdigkeit genießt als ebenjene politischen Kreise selbst. Den Begriff Heimat haben sich offenbar einige weniger sympathische Charaktere unter den Nagel gerissen, Wegelagerer, wie Vladislav Vančura irgendwo schreibt, denen es ausschließlich um ihre Beute zu tun ist.

Im Englischen begegnet uns das Wort Heimat nicht gerade oft. Ein Engländer könnte zwar fatherland sagen, aber von dieser Möglichkeit macht er so gut wie keinen Gebrauch. Die englische Sprache ist unpathetisch und sagt lieber my country. Schlagen wir in der Shakespeare-Konkordanz nach, stellen wir fest, dass das Wort country am häufigsten, nämlich 28 Mal, in jenem düsteren Drama über den römischen Heerführer Coriolanus erscheint. Das ist schlichtweg bestürzend, handelt das Stück doch von einem heldenhaften Krieger, der sich dann jedoch mit dem Feind verbündet, um gegen sein eigenes Land zu kämpfen, und schließlich getötet wird. Coriolanus ist, kurz gesagt, wohl Shakespeares politischstes Stück. In der Inszenierung von 1959 mit Lawrene Olivier in der Hauptrolle endete Coriolanus mit dem Kopf nach unten im Bühnenraum hängend, eine Anspielung auf Mussolini. Denn genau so hatte man dessen Leichnam und den seiner Freundin aufgehängt – um sie zu schänden. Ja, es ist derselbe Mussolini, der 1926 den Orden des Weißen Löwen verliehen bekam, und zwar für seine positive Einstellung zum Hussitismus.

Den Tschechen sollte Mussolini allein schon deswegen bekannt sein, weil er sich für unsere Geschichte interessiert und auch ein richtiges Buch geschrieben hat: Giovanni Hus il Veridico. Coriolanus kam immer dann auf die Bühne, wenn die politischen Turbulenzen ein gewisses Maß überschritten. Wie nicht schwer zu erraten, finden wir das Wort  country auch in Shakespeares drei Heinrich-Dramen (zwölf Mal, acht Mal, fünf Mal). In ihnen geht es um die Verteidigung Englands und daher wurden sie viel gespielt, wenn sich das Land bedroht sah. Und schließlich Macbeth, die Usurpatoren-Tragödie mit unausweichlich katastrophalem Ende – das Wort country erscheint hier neun Mal. Am Ende des 4. Aktes in der 3. Szene sagt Rosse, einer der Getreuen der Gegenpartei:

Zničená země / témeř se obávající poznat samu sebe
nemůže být nazývána naší matkou, ale naším hrobem
kde se nikdo chápající nemůže pousmát
kde si vzdech, výkříky a úpění pronajaly vzduch
kde jsou vytvářeny, ale nepozorovány
kde se násilný smutek zdá být běžnou emocí.

(Tschechische Übersetzung Tomáš Zmeškal)

O armes Land!
Fast bang, im Spiegel sich zu schaun Man kann´s
Nicht „Mutter“ nennen, nur noch Grab; wo niemand
Als der, der nichts weiß noch ein Lächeln trägt;
Wo Seufzen stöhnen Schrein die Luft zerreißt
Und keinen kümmert´s mehr; wo wildes Leid
Wie Alltagsstimmung scheint…

(Deutsche Übersetzung Frank Günther)

Bis hierher also haben unsere Fragen und Vergleiche, unsere Suche nach den Bewohnern verschiedener Heimatländer geführt. Die einzelnen Bedeutungen von Heimat, die uns begegnet sind, scheinen nun, an Ende dieser Reise, womöglich voraussehbarer als zu deren Beginn. Wir sind einer beharrlichen Schmerzensgemeinschaft näher.

Es ist nicht von Bedeutung, ob unsere Erkenntnisse auf einer religiösen oder einer persönlichen Überzeugung oder gar auf skeptischem Atheismus beruhen. Mir scheint, es geht darum, dass wir aus unserem Begriff von Heimat niemanden ausschließen, dass wir an niemanden vorbeisehen. Denn die, an denen wir vorbeisehen, werden eines Tages mit unerwarteter Vehemenz auf sich aufmerksam machen. Wir sollten uns selbst erkennen, umso besser erkennen wir dann auch unsere Heimat. Und auf dem Weg hoch zum Blaník – in dem wohl keine Ritterschar ruht, eher noch die Brüder Godots, auf deren Hilfe wir hoffentlich nie werden vertrauen müssen – sollten wir uns auch der Pflanzen bewusst werden, die hier zusammen mit uns ihre Heimat haben: Flattergras, Krähenauge, Bingelkraut und Heil aller Wunden. Und kreuzt eine Riesenglanzschnecke unseren Weg, sollten wir weichen und sie nicht hindern, sondern bedenken, wer alles sich ihre Heimat zur Geißel nimmt. Wir sollten unserer Heimat als Gesellschaft gestalten, die jedem offen steht, wir sollten keine geschlossene, nur manchen vorbehaltene Einrichtung daraus machen, denn je mehr wir sie anderen verschließen, desto schlechter werden wir uns in ihr fühlen und desto leichter wird sich auch jemand finden, der mit dem Finger auf uns zeigt und zu uns sagt: „Du gehörst nicht hierher.“


 

TOMÁŠ ZMEŠKAL: *1966 in Prag, Studium an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität in Prag - Englische Sprache und Literatur. Als Dolmetscher, Übersetzer und Assistent an der Karls-Universität tätig, später als Lehrer. Veröffentlichungen in der Zeitschrift Weles und englischsprachigen Zeitschrift Wasafiri. Sein Romandebut Milostný dopis klínovým písmem (2008) wurde mit dem Josef Škvorecký Preis 2009 ausgezeichnet.

 

Veröffentlichungen (Auswahl):
Milostný dopis klínovým písmem (2008), Roman

Životopis černobílého jehněte (2009), Roman

 

@Tomáš Zmeškal, dt. Übersetzung; Kristina Kallert

 

 

 

 



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